Kultur Lindau

Bibliotheksmuseum Lindau (B):

Die Ehemals Reichsstädtische Bibliothek Lindau (B)im Alten Rathaus

Das Bibliotheksmuseum Lindau (B) präsentiert die 1538 gegründete Ehemals Reichsstädtische Bibliothek (ERB) auf zeitgemäße Weise im Erdgeschoss des Alten Rathauses.

 

Öffnungszeiten 2017

1. April bis 5. November
Dienstag - Sonntag 14:00 - 17:30 Uhr


Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.


Adresse/Eingang

Altes Rathaus Lindau (B) EG, Eingang Reichsplatz
Barrierefreier Eingang: Bismarkplatz (unter der Treppe)


Auskünfte - auch zur wissenschaftlichen Benutzung und zur Einsichtnahme in Einzelbände

Stadtarchiv Lindau (B)
Maximilianstraße 52
88131 Lindau
T. +49 (0) 8382 277 596 0
F. +49 (0) 8382 277 569 849
stadtarchiv(at)lindau.de

Die Ehemals Reichsstädtische Bibliothek

Die Ehemals Reichsstädtische Bibliothek (ERB) Lindau wurde 1538 als Kind der Reformation und des Humanismus gegründet. Ihr Name lässt erkennen, dass sie wie ihr Domizil aus der reichsstädtischen Epoche Lindaus (ca. 1274/75 - 1802/03) stammt. Mit ca. 13.000 Bänden aus der Frühen Neuzeit (ca. 1450/1500–1800) ist die ERB die größte historische Rats- und Bürgerbibliothek am nördlichen Bodenseeufer. Sie bildet einen eigenen Kosmos des Wissens, der sich im wahrsten Sinne des Wortes um „Gott und die Welt“ dreht, denn die Bandbreite der Themen ist sehr groß: Theologie, Geschichte, Geographie, Astronomie, Zoologie, Botanik, Medizin, Jura, Ökonomie und andere.


Altes ERBe neu präsentiert

Dieser Kosmos des Wissens wird im historischen Ambiente des Alten Rathauses in Wort und Bild entfaltet. Die imposante Architektur des Raumes mit dem mächtigen Pfeiler aus dem 15. Jahrhundert und der massiven Balkendecke bildet den Rahmen für die moderne Präsenta-
tion der altehrwürdigen Bibliothek, die die Stadt Lindau dank der Förderung durch das LEADER-Programm der EU 2013 realisieren konnte. Eindrucksvoll ragen die prall gefüllten Bücherregale in einem Glaskubus vor den Besuchern auf. Aufgeschlagene Originale sind in Vitrinen zu bewundern, auf einer Info-Wand ist allerhand Wissenswertes über die ERB und die Geschichte des Alten Rathauses zu erfahren. 

Die Mitmach-Werkstatt des Bibliotheksmuseums bietet Kindern und Jugendlichen (auch Schulklassen) die Möglichkeit, rund ums Buch handwerklich und kreativ zu arbeiten. Sind Sie an entsprechenden erlebnispädagogischen Angeboten interessiert, wenden Sie sich bitte an die unten angebene Kontaktadresse.

Weiterhin bietet die Ehemals Reichsstädtische Bibliothek auf Anfrage themenbezogene Führungen für Erwachsene an.
Bitte erkundigen Sie sich bei

Stadtarchiv Lindau (B)
Maximilianstraße 52
88131 Lindau (B)

Tel.: 08382/277 596-0
e-mail: Stadtarchiv@lindau.de

Das Bibliotheksmuseum Lindau ist das Ergebnis des Projekts „ERBe: Ehemals Reichsstädtische Bibliothek im Alten Rathaus Lindau (B) – Altes ERBe neu erleben“. Konzipiert und umgesetzt wurde es 2012/2013 von der Stadt Lindau (B) – Stadtarchiv und Hochbauabteilung – in Zusammenarbeit mit der designgruppe koop, Rückholz (Allgäu). Mit Unterstützung durch die Regionalentwicklung Westallgäu – Bayerischer Bodensee e.V./Westallgäu – Bayerischer Bodensee – Fördergesellschaft mbH (wbf), durch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und durch den Historischen Verein Lindau (B). Buchkonservatorische Fachbegleitung: Jürgen Illigasch, Atelier für Restaurierung, Düns (Vorarlberg)

Das Projekt wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). 

Das Bibliotheksmuseum Lindau (B) befindet sich in einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Lindau (B), im Alten Rathaus. Es liegt mitten in der Altstadt und wurde 1422 - 1436 erbaut. Seine figuren- und farbenreichen Fassaden von 1885/87 bzw. 1972/75 sind ein Bilderbuch zur Stadtgeschichte, das im Bibliotheksmuseum erklärt wird. Seit 1951 beherbert das Alte Rathaus in seinem Erdgeschoss die Ehemals Reichsstädtische Bibliothek (ERB), die seit 2013 nicht mehr ausschließlich dem Fachpublikum, sondern einer breiten Öffentlichkeit offen steht.