Kultur Lindau

In Situ Paradise

 

Lindau Biennale

Mai - September 2022

Stadtgebiet Lindau

 

EINE BIENNALE FÜR LINDAU…


Mit dem Format Biennale präsentiert das Kulturamt der Stadt Lindau eine neue Plattform für junge, zeitgenössische Kunst, die sich mit der Lokalität in Spannung zu außenstehenden Perspektiven auseinandersetzt.
Teilhabe und Partizipation sind die Basis der Biennale: Kooperationen mit lokalen Initiativen, Unternehmen, Bürger:innen und Mitarbeiter:innen der Stadt sind dabei elementar. Die Biennale will ein „Wir-Gefühl“ aus der Stadt heraus erzeugen.
Die Künstler:innen setzen sich mit der Stadt auseinander, treffen die Menschen, die hier leben, arbeiten und entwickeln gemeinsam Projekte und Kooperationen.
Damit schafft das Kulturamt Lindau erstmals ein Format für zeitgenössische innovative Ansätze und künstlerische Positionen in Lindau und stellt somit die „Biennale“ als langfristige Plattform zur Diskussion.


 





IN SITU PARADISE
 

Die erste Ausgabe der Lindau Biennale „IN SITU PARADISE“ lädt die Bewohner:innen und Tourist:innen der Stadt Lindau dazu ein, gemeinsam Orte (wieder) zu entdecken und mitzugestalten.
Die Ausstellung präsentiert über 20 Positionen zeitgenössischer junger Künstler:innen, die einzelne Orte dauerhaft oder wiederholt bespielen werden.
Die Künstler:innen werden dabei angehalten, ein Spannungsverhältnis zwischen autonomen und kontextuellen Werken zu schaffen und sich mit den Gegebenheiten des urbanen Raums der Stadt / Insel Lindau auseinanderzusetzen.
Die Stadt besteht aus fest gefügten Architekturen und ist doch permanenten Veränderungen unterworfen. Sie ist zwar auch die Summe ihrer Architekturen, doch mehr noch bildet sie ein Soziogeflecht aus Handlungen und Geschehnissen, aus Begegnungen und Interaktionen. Die Stadt wird, so betrachtet, von ihren Bewohner:innen und Besucher:innen ständig neu erzeugt und aufgeführt. Ihre eigentliche Basis ist das Soziale. Der thematische Fokus der Ausstellung liegt sowohl auf dem Natur- bzw. Stadtraum als auch auf dem sozialen und gesellschaftlichen Raum. Ein „Aus Sich Heraus“ der Stadt, mit interdisziplinären Projekten aus sozialen und kulturellen Praktiken durch ihre Bewohner:innen, Passanten und Gäste.
Auf die Kunst bezogen meint das – neben den fest installierten Werken im öffentlichen Raum – künstlerische Ereignisse wie Aktionen, Performances, Interventionen und Happenings, die sich im Raum der Stadt abspielen.
Kunst im öffentlichen Raum kann dabei kommunikative Prozesse in Gang setzen, bislang Unbeachtetes sichtbar machen oder neue Handlungsräume eröffnen.
Die metaphorisch betrachteten „Paradiesgärten“, die die Künstler:innen hierbei erschaffen, dienen dabei nicht als Ausdruck purer Natur, sondern eröffnen eine spezifische Form des Denkens und schaffen eine Verbindung von Natürlichem und Kulturellem.
 

PARADIESGÄRTEN
 

Mit dem Gedanken eines „In situ“ Paradieses eröffnet die Ausstellung einen neuen kritischen Denkraum. Die künstlerische Sprache ist zunächst ein eigener Kosmos, in dem die Werke für die Betrachter:innen zugänglich gemacht werden. Können wir als Außenstehende Einblick in ihren „Paradiesgarten“ gewinnen? Wo finden wir dieses irdische Paradies? Ist es in UNS selbst? Oder finden wir es in der Gemeinschaft?
 


BIENNALE-FAQ:
DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK
 

Von wann bis wann?
Mai bis September 2022.
 

Eintritt und Öffnungszeiten?
Die Ausstellung im öffentlichen Raum ist kostenlos und 24/7 erfahrbar. Das Rahmenprogramm bietet ab Juni abwechslungsreiche Veranstaltungen und Performances.
Alle Informationen hierzu finden Sie ab März auf der Webseite.
 

Gibt es Führungen?
Jederzeit per Augmented Reality über die Biennale App.
Alle weiteren Angebote vor Ort werden über die Webseite buchbar sein.
 

Instagram:
@biennale_lindau

 

Künstlerische Leiterin: Sophie-Charlotte Bombeck

 


Foto: Bernhard Kreutzer
 

Sophie-Charlotte Bombeck M.A. (*1991) lebt und arbeitet als Kunsthistorikerin und Kuratorin in München Sie erwarb ihren Master-Abschluss in Kunstgeschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Praktische Erfahrungen sammelte sie unter anderem an der Hermitage in Sankt Petersburg (Russland) sowie in Neuseeland China und in England. Seit Ende 2018 ist sie Kuratorin und Leiterin des super+CENTERCOURT in München. Von Januar bis September 2021 ist sie in Lindau um hier unter dem Titel IN SITU PARADISE die erste Lindauer Biennale zu kuratieren.

 

 

Festliche Gala | zur Preisverleihung | im Stadtteater

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