Kultur Lindau

Gardi Hutter - Gaia Gaudi

16. Oktober 2019|

19.30 Uhr|

Theater Lindau

Gardi Hutter
Gaia Gaudi

Komisches Theater – ohne Worte, mit Musik!

Ein Höhepunkt des komischen Theaters!

Glücklicherweise sterben wir. Es gäbe sonst nirgends freie Sitzplätze! Der Tod schafft Raum für nachfolgende Generationen und ermöglicht so Verlebendigung.  

Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. In Gaia Gaudi ist sie gleich von Anfang an tot. Das Publikum versteht das sofort, nur Hanna nicht. Von so etwas Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Man sagt, dass die Seele eines Verstorbenen noch eine Weile im Raum bleibt. Hannas Seele flattert so unbeschwert und unbeeindruckt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand und für Theaterleute in eine andere Fantasie.

In Gaia Gaudi geht es um Wurzeln und Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung. Um den großen Strom von Generationen, die stetig das Leben weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen. Diese Geschichte wird von einer Clownin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt – Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben.


„Man müsste sich schwer täuschen, wenn aus „Gaia Gaudi“ (…) nicht eine unsterbliche Erfolgsgeschichte würde – und wenn das Sterben der Hanna nicht vor allem ihre Wiedergeburt ist.“ Neue Zürcher Zeitung


Koproduktion: Gardi Hutter & Theaterhaus Stuttgart
Regie
: Michael Vogel, künstlerischer Leiter von Familie Flöz
Von und mit
: Gardi Hutter, Juri Cainero, Neda Cainero, Beatriz Navarro

Spieldauer: 1 Stunde 45 Minuten
Pause: 20 Minuten

 

 

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