Kultur Lindau
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Stadtmuseum Lindau

Marktplatz 6
88131 Lindau (B)

museum(at)kultur-lindau.de

Öffnungszeiten

9. Oktober 2017 - 23. März 2018
Winterpause

Bitte beachten Sie: Der Sonderausstellungsbetrieb beginnt am 24. März 2018. Die Dauerausstellung bleibt aufgrund von Maßnahmen im Vorfeld der Generalsanierung über die Winterpause hinaus geschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Kontakt

Verwaltung

Kulturamt Lindau
Linggstraße 3
88131 Lindau
T. +49 (0) 8382 277 565 10
F. +49 (0) 8382 277 565 19
museum(at)kultur-lindau.de

Barbara Reil
Museumsleitung
T. +49 (0) 8382 277 565 14
barbara.reil(at)lindau.de

Dr. Sylvia Wölfle
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin
T. +49 (0) 8382 277 565 22
sylvia.woelfle(at)lindau.de

Cihangir Erol
Wissenschaftlicher Volontär
T. +49 (0) 8382 277 565 15
cihangir.erol(at)lindau.de

Museumskasse

Renate Zückert
T. +49 (0) 8382 944 073
museumskasse(at)lindau.de



Eintrittspreise

Sonderausstellung: August Macke - Flaneur im Garten der Kunst

Erwachsene 8 Euro
Familien 16 Euro
Schüler und Studenten 3,50 Euro
Kinder bis 6 Jahre frei

Sammlung mechanischer Musikinstrumente

Besuch nur mit Führung
Erwachsene 3 Euro
Familien 6 Euro
Schüler, Studenten, Azubis etc. 1,50 Euro
Schulklassen 1 Euro / Schüler
Gruppenführung 40 Euro

Die Dauerausstellung ist geschlossen.

Barrierefreiheit

Der Sonderausstellungsbereich im Erdgeschoss ist über den Innenhof (Zugang durch das Museumscafé gegenüber Gasthof Hotel Stift) ebenerdig zu erreichen. Die Dauerausstellung Sammlung mechanischer Musikinstrumente im ersten Obergeschoss ist nicht barrierefrei zugänglich.

Frischzellenkur fürs Stadtmuseum

Die ständige Ausstellung in den oberen Etagen des Museumsgebäudes ist seit Oktober 2017 geschlossen: Sie wird in den nächsten Jahren von Grund auf neu gedacht und neu gestaltet. Mehr zum Sanierungsprojekt lesen sie hier!


Foto: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen

Kunstvermittlung im Rahmen der Sonderausstellungen

Begleitend zu den großen Sonderausstellungen (April - August) lädt ein umfangreiches Führungsprogramm mit Angeboten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche aller Altersstufen zur Begegnung mit faszinierenden Künstlerpersönlichkeiten und ihrem Werk ein. Täglich finden mindestens zwei öffentliche Führungen statt, an denen interessierte Einzelbesucher gegen einen geringen Aufpreis teilnehmen können. Gruppenführungen sind jederzeit buchbar.

Der "Cavazzen" und die ständige Ausstellung des Museums

Die Dauerausstellung befindet sich derzeit im Umbau und bleibt somit bis auf Weiteres geschlossen. Führungen sind daher nicht möglich. Wollen Sie das „schönste barocke Bürgerhaus der Bodenseeregion“ kennen lernen? Für Architektur- und Denkmalfans bieten wir auf Anfrage geführte Streifzüge durch den „Cavazzen“ an.

Gruppenführungen

Nach Vereinbarung


Sammlung mechanischer Musikinstrumente

Erleben Sie die phantastische Welt der Musikautomaten: Unsere Guides haben nicht nur allerhand Wissenswertes, Spannendes und Kurioses über die alten Instrumente zu erzählen, sondern werden die Apparate, Drehorgeln und Klaviere auch für Sie zum Klingen bringen.

Gruppenführungen

Nach Vereinbarung

Offenes Atelier | Workshop für Kinder

Öffentliche Führungen mit Kreativ-Workshop für Kinder finden begleitend zu den großen Sonderausstellungen jeden ersten Samstag im Monat jeweils um 11.00 Uhr statt.

Kunst entdecken! | Schulklassen und Kindergruppen

Professionelle Museumspädagogen bringen jungen Besuchern die Sonderausstellung in altersgerechten Rundgängen und Workshops nahe. Sonderführungen für Schulklassen und Kindergärten finden dabei bereits vor Beginn der regulären Öffnungszeiten zwischen 8.00 und 10.00 Uhr statt und sind besonders kostengünstig.

Sammler und Jäger

Im ausgehenden 19. Jahrhundert begann der Museumsverein mit dem Aufbau einer eigenen Sammlung. Ziel war, das kulturelle Erbe der ehemals freien Reichsstadt Lindau zu bewahren und ihre Geschichte in Sachzeugnissen zu dokumentieren. Nicht immer blieben die Sammler und Jäger im Dienste des Stadtmuseums diesem Anspruch gänzlich treu. So stellt sich dieses heute im Ergebnis als eine Art Universalmuseum dar, mit Stücken aus den verschiedensten Sach- und Themengebieten.

Virtuelles Depot

Die Sammlungen des Stadtmuseums umfassen viele tausend Objekte. In der Dauerausstellung ist nur ein kleiner Teil davon zu sehen, während der weitaus größere im Depot aufbewahrt wird. Einen Einblick in die „unsichtbare Sammlung“ bekommen Sie hier: Nach und nach wird der bislang nur in Papierform verfügbaren Bestandskatalog digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Schauen Sie hinter die Kulissen und klicken sich durch unser „virtuelles Depot“!

Die Datenbank befindet sich noch im Aufbau und wird fortlaufend erweitert und überarbeitet. Sie haben Fragen oder Hinweise zu einem Objekt aus unserer Sammlung? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an museum(at)kultur-lindau.de

Ein barockes Stadtpalais

Erbaut in den Jahren 1729/30 durch die Lindauer Patrizierfamilie Seutter von Loetzen erhebt sich der „Cavazzen“ an der Westseite des heutigen Marktplatzes. Mit seinem ungewöhnlich hohen, geschwungenen Mansarddach und der aufwändig bemalten Fassade gehört das barocke Stadtpalais zu den markantesten Bauwerken der Inselaltstadt.

Der Name „Cavazzen“ wird auf die Familie von Kawatz, die seit 1553 im Umkreis des Anwesens ansässig war, zurückgefüht. Er verweist damit wohl auf einen mittelalterlichen Vorgängerbau, der wie fast das gesamte östliche Inselviertel 1728 einem verheerenden Stadtbrand zum Opfer gefallen war.

Der Baumeister - Jakob Grubenmann

In seiner heutigen Form ist der "Cavazzen" das Werk des Schweizer Baumeisters Jakob Grubenmann (1694-1758), der wie sein Bruder Hans Ulrich für besonders kühne Brücken- und Dachkonstruktionen berühmt war. So stellt auch das ungewöhnliche Dach des "Cavazzen" eine Meisterleistung der damaligen Bautechnik dar.

Die Stifter - Ludwig und Lydia Kick

Bis 1929 bleibt der "Cavazzen" mit kurzen Unterbrechungen im Besitz der Seutter von Loetzen. Dann wendet sich das Blatt: Das Lindauer Ehepaar Ludwig und Lydia Kick erwirbt das Gebäude und stiftet es der Stadt mit der Auflage, das Heimatmuseum darin unterzubringen. Nachdem die Städtischen Kunstsammlungen bis dahin recht beengt im Alten Rathaus aufgestellt waren, finden sie nun ein würdiges Domizil. Nach wie vor gehört der "Cavazzen" der Ludwig und Lydia Kick'schen Heimatstiftung und erinnert an diese Sternstunde bürgerlichen Engagements.

Foto: Lydia und Ludwig Kick © Hellmuth Kick